Lesenswertes zum Thema Bürgerschafliches Engagement

„Nah dran“ Tagungs-Dokumentationen

Mehrere hundert Akteure aus den unterschied- lichsten Projekten des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ haben 2011 und 2012 gemeinsam mit zahlreichen Vertretern aus Politik, Jugendverbandsarbeit und Bildungs- trägern diskutiert und erarbeitet, wie bürger- schaftliches Engagement besonders dort gelebt werden kann, wo die Strukturen es schwieriger machen, Demokratieprojekte ins Leben zu rufen: in ländlichen Regionen.
Die Dokumentationen 2011 und 2012 zum Download.

Handbuch Kommunale Engagementförderung im sozialen Bereich

Mehr als ein Dutzend Autoren, sowohl aus der Praxis als auch der Wissenschaft, machen sich Gedanken darüber, wie das bürgerschaftliche Engagement in sozialräumlich ausgerichteten Handlungsfeldern und für bestimmte Zielgruppen gefördert werden kann. Es will fundierte und praxisnahe Orientierungshilfen für eine gelingende Engagementförderung vor Ort bieten.
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Reggentin / Dettbarn-Reggentin: Freiwilligenarbeit in der Pflege

Das Buch der beiden Sozialwisschenschaftler zeigt Notwendigkeiten, Chancen und Risiken der Pflege und Betreuung durch Laienhelfer auf. Sie gehen den Fragen nach dem Bedarf, den Potenzialen, den Qualitätsstandards und der Motivation Freiwillig Engagierter nach und werfen die Frage auf, welchen Einfluss der Einsatz Freiwilliger auf das Kosten- und Leistungssystem nehmen wird. Leseprobe

Wolf/Zimmer: Lokale Engagementförderung

Freiwilligenagenturen sollten – als Basisinfrastruktur wie auch als Dach für andere Infrastruktureinrichtungen – weiter ausgebaut, ihre finanzielle Basis und Konsolidierung gesichert werden. Ihre Rolle als erfahrene Projektagenturen, Trendsetter und Vernetzer sollte nachhaltig gestärkt werden. So eine der Feststellungen der Münsteraner Wissenschaftler.
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Wie ticken Jugendliche? – Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland

Die Sinus-Jugendstudie des Wissenschaftlerteams um Marc Calmbach zeigt die große soziokulturelle Unterschiedlichkeit von Jugend, die für hoch entwickelte Gesellschaften typisch geworden ist. Es wird deutlich, wie aktiv alle jungen Leute in Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswelt stehen und in welch unterschiedlicher Weise sie ihren Alltag bewältigen und gestalten. Die Studie zeigt, wo und wie Jugendliche heute überall Sinn suchen und finden, und verdeutlicht wie Jugendliche diese Aufgabe lösen und welche vielfältigen Wege sie einschlagen.

Supervision: Sonderausgabe “Bürgerschaftliches Engagement”

Seit 1982 ist “Supervision” Fachzeitschrift für SupervisorInnen in Deutschland und den deutschsprachigen Ländern. In der neuesten Ausgabe wird speziell auf die unterschiedlichen Aspekte freiwilliger Tätigkeiten eingegangen, wie Organisation & Management, Biographiearbeit oder der monetare Wert des Ehrenamtes.
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Engagiert in der Kirche. Ehrenamtsförderung durch Freiwilligenmanagement

Im Rahmen eines Erprobungsprozesses zur Einführung von Freiwilligenmanagement in Kirchengemeinden der Evang. Landeskirche in Württemberg, wurden wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse wissenschaftlich erhoben und dokumentiert.
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Januar 2012

Entbehrliche der Bürgergesellschaft?: Sozial Benachteiligte und Engagement

Mitmachen, gestalten, sich für andere einsetzen – zivilgesellschaftliches Engagement hat viele Facetten. Und sie sind alle wichtig, denn die Beteiligung an der Bürgergesellschaft ist nicht zuletzt Beteiligung an der res publica. Die Form der Bürgergesellschaft hat sich in den letzten Jahren allerdings gewandelt: Informelle und flexible Aktivitäten werden gegenüber starren Mitgliedschaften bevorzugt. Doch ist bislang kaum versucht worden, die Perspektive sozial Benachteiligter einzunehmen. Das Buch von Franz Walter und Johanna Klatt beschäftigt sich mit der Teilhabe von Menschen mit geringem Einkommen und niedrigem Bildungsgrad an der modernen Bürgergesellschaft und zeigt: Auch hier gibt es zivilgesellschaftliches Engagement. Nur anders.

Monitor Engagement: Ältere Menschen geben ihr Wissen und ihre Fertigkeiten gerne weiter

Um das Engagement älterer Menschen zu fördern, müssen deren Fertigkeiten gezielt angesprochen werden. Dies ist eine der Schlussfolgerungen des vierten Monitor Engagement “Wie und wofür engagieren sich ältere Menschen?”, den das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) jüngst veröffentlicht hat. Weitere Ergebnisse: Ältere Menschen engagieren sich hauptsächlich für ältere Menschen, oft in Vereinen und Kirchengemeinden. Engagement ist für diese Gruppe oft eine gesellschaftliche Pflicht, der gerne nachgegangen wird.
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“Wege zum Aufbau einer Freiwilligenagentur – Ein Leitfaden für die Praxis” neu herausgegeben

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) informiert in dieser Broschüre anschaulich und praxisnah über Aufgaben, Strukturen, Profile und Planungen zum Aufbau einer Freiwilligenagentur.
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